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Lesung mit Markus Orths
20.09.2018, 18:30 Uhr, Oberhofenpark / Oberhofenkirche (Göppingen)

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Der Kunstverein Göppingen hatte für Donnerstag, den 20. September 2018, den Schriftsteller Markus Orths zu einer Lesung aus dessen neuestem Roman „Max“ eingeladen, der sich mit dem Leben des surrealistischen Malers und Bildhauers Max Ernst auseinandersetzt. Da sich das Werk geradezu ideal für eine Veranstaltung im Umfeld von Nasan Turs „Schalung“ eignet, wurde der Abend zunächst im Oberhofenpark eingeleitet, wo Veronika Adam vor Ort einen Kurzvortrag zu Turs Plastik hielt. Danach ging die Lesung die Oberhofenkirche weiter.
Da die „Schalung“ bekanntlich eine Antwort auf das 1939 entstandene Kriegerdenkmal in der Nähe des Mörike-Gymnasiums darstellt, spiegelt sie in gewisser Weise auch wesentliche Jahre von Max Ernsts Leben wider – war dieses doch von zwei Weltkriegen, von Flucht und Exil geprägt; ein Umstand, der im Roman auf eindrücklich-dramatische Weise zur Geltung kommt.
> Übersteigen die Einnahmen des Abends die Ausgaben, fließt der Gewinn dem Erhalt des Kunstwerks zu. 
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Markus Orths, der in Karlsruhe lebt, ist erfolgreicher Prosa- und Hörspielautor. 
Er wurde bislang in sechzehn Sprachen übersetzt. Seine biografischen Wurzeln reichen auch nach Göppingen: Er war als Lehrer am Werner-Heisenberg-Gymnasium tätig.






 

Das künstlerische Projekt im öffentlichen Raum  des Kunstverein Göppingen
Nasan-tur-Schalung-Moerikeanlagen

NASAN TUR. SCHALUNG 2017
in der Mörikeanlage (nahe der Kreuzung Kantstraße und Mörikestraße) in 73033 Göppingen

„Schalung“ ist eine Skulptur, die nicht aus einer Eigenständigkeit erschaffen worden ist. Sie ist eher eine Reflexion einer schon bestehenden, sehr umstrittenen und geschichtlich stark aufgeladenen Skulptur. Eine Reflexion, die zu einer Spiegelung von Form und Größe führt, jedoch diese, durch ihre kritische Analyse der Themen wie die der machtpolitischen Funktionalisierung von Kunst und Geschichte, bricht und den vergangenen und gegenwärtigen Missbrauch als eigentliche Geste zur Schau stellt.

Durch diese inhaltliche Aufladung wird sie zu einer souverän autonomen Skulptur und löst sich von ihrer eigenen Entstehungsgeschichte ab. Gleichzeitig hinterfragt sie durch ihre Erscheinung als Verschalung, Überbauung, Ummantelung die Neutralisierung also die Entziehung von Kunst aus der Gesellschaft.

Sie ist eine Art „Anti-Skulptur“ und wird in Göppingen als Spiegelbild der Ausgangsskulptur präsentiert. Jedoch liegt ihr eigentliches Potenzial außerhalb dieses Ortes. 

Als eigenständige Skulptur im Außenraum in Bezug nicht zu einer bestimmten, sondern zu allen existierenden Skulpturen im öffentlichen Raum und ihren erwünschten Funktionen. 

Nasan Tur, 2017

 

 

 

 

 

 

all or nothing 

 



Archiv ZU STEFAN STRUMBEL. SPENDE BLUT
Zu diesem Anlass erscheint eine Radierung von Stefan Strumbel in einer
limitierten Vorzugsedition.            

Eine Kooperation des Kunstvereins Göppingen und dem Blutspendendienst des DRK. Spendenfähig waren gesunde Menschen im Alter zwischen 18 bis 72 Jahren. Fotos von: Lukas Hurm
www.hurmphotos.com

Stefan Strumbels künstlerischer Aufbruch und Kunst im öffentlichen Raum | SWR-Kunscht!

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Archiv Silke Wagner. Portraits